09.01.2026 – Bürgerkrieg in den USA

Bürgerkrieg in den USA

 

Es ist längst Bürgerkrieg in den USA, ein Krieg der Regierung Trump gegen das eigene Volk. Die Regierung löst nicht nur das Sicherheitsversprechen nicht ein, sondern sie selbst ist die größte Gefahr in der Öffentlichkeit und auf den Straßen.

Mit der Ermordung von Renee Nicole Good am 7. Januar 2026 hat die Regierung ihrem Volk nur gezeigt, dass sie Tötungen völlig willkürlich exekutiert. Renee Good war Staatsbürgerin der USA. Um Zuwanderung kann es also bei ihrer Ermordung nicht gegangen sein. Sie hat nichts Illegales getan. Um Kriminalität kann es also auch nicht gegangen sein. Sie war Mutter dreier amerikanischer Kinder und die Witwe eines Kriegsveteranen. Sie war unbewaffnet. Um Bedrohung oder Selbstverteidigung kann es also ebenfalls nicht gegangen sein.

Das ICE hat nichts mit Zuwanderung zu tun; denn, wer ein Zuwanderer ist, bestimmt die faschistische Regierung selbst. »Wer a Jud’ ist, bestimme ich«, sagte Karl Lueger. Bei den Nazis war es nicht anders. Und auch die Trump-Regierung bestimmt, wie man an Renee Good sieht, im Nachhinein, wer zu töten ist. Wer glaubt, sie oder ihn könne diese Gewalt nicht treffen irrt.

Die gekauften Trump-Medien bezeichnen sie nun als »Liberale« und »selbsternannte Dichterin« oder »Demonstrantin«. Das berechtigt niemanden, dieser Person drei Mal in den Kopf zu schießen und dann einen Arzt daran zu hindern, nach ihr zu sehen. Es gibt keinen Grund für einen solchen Mord. Wäre Demonstrieren eine Rechtfertigung für Mord, dann wäre auch Charlie Kirk richtigerweise erschossen worden und die, die das Capitol stürmten, hätte auf der Stelle getötet werden müssen. Die Botschaft des US-Faschismus ist die Botschaft jedes Faschismus’: Wir bringen um, wen immer wir umbringen wollen.

Die europäischen Konservativen und Rechtsparteien haben das immer noch nicht verstanden, weil sie es nicht verstehen wollen. Sie sind auf demselben Weg. Denn sie rüsten sich für dieselbe Vorgehensweise. Ständig verlangen sie mehr Waffen und Ausnahmebefugnisse für Behörden, angeblich aufgrund von »Krisen«, »Kriminalität« und »Zuwanderung«. Dabei schöpfen sie die Mittel, die ihnen zur Verfügung stellen, nicht aus. Unter dem österreichischen Innenminister Nehammer hätte ein Terroranschlag in Wien verhindert werden können, wenn die Behörden ihre Arbeit gemacht und den Hinweisen des Geheimdiensts eines anderen Landes nachgegangen wären. Sie haben nichts getan. Nach dem Anschlag aber forderten sie mehr Befugnisse.

Wer ihnen auf den Leim geht und sie darin unterstützt, mehr Waffen zu kaufen, mehr gesetzliche Ausnahmeregelungen schaffen, die Verfassung zu ignorieren, Konzentrationslager zu errichten, wie sie jetzt exterritorial auch von europäischen Staaten angedacht werden, und Paramilizen zur Terrorisierung und Tötung der eigenen Bevölkerung ins Leben rufen, wie sie in den USA bereits existieren, der hat nicht verstanden, dass sie oder er der nächste sein kann, der umgebracht wird.