Biografie

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(c) Nurith Wagner-Strauss

Daniel Wisser wird 1971 in Klagenfurt geboren und lebt seit 1989 in Wien. Seit 1990 verfasst er Prosa, Lyrik und dramatische Werke. 2003 erscheint sein Debütroman Dopplergasse acht.

Im Jahr 1994 gründet Daniel Wisser zusammen mit Thomas Pfeffer, Jürgen Plank und Florian Wisser das Erste Wiener Heimorgelorchester, das seitdem viele Tonträger veröffentlicht hat und Musik für Film- und Theaterproduktionen u. a. bei den Wiener Festwochen, dem steirischen herbst und am Wiener Burgtheater (zuletzt für Peter Handkes Untertagblues) komponiert und aufgeführt hat.

Mit seinem Text Standby wird er 2011 für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. Im selben Jahr erscheint der Roman Standby.

Für den Roman Ein weißer Elefant erhält Wisser das Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien, der Text wird mit dem 2. Preis der Literaturbiennale Floriana ausgezeichnet und für das Finale des Literaturpreises ALPHA nominiert.

Seit 2012 tritt Wisser mit frei vorgetragenen Erzählungen auf. Eine Sammlung dieser Erzählungen erscheint im Jahr 2016 unter dem Titel Kein Wort für Blau.

Zwischen Mai und Oktober 2016 verfasst Wisser für den steirischen herbst den Blog randnotizen über Das Ungooglebare.

2017 erscheint Wissers vierter Roman Löwen in der Einöde. In freiem Vortrag präsentiert Wisser einzelne Kapitel dieses Romans auf einer Lesereise durch Österreich und auf Buchmessen und Literaturfestivals in Deutschland, Schweden und Polen.

Im Jänner 2017 startet Wisser auf seiner Homepage den Webroman UNDO. Ein Vorabdruck des zweiten Kapitels erscheint in der Tageszeitung Der Standard. Für den Roman UNDO, der seinen Ausgang im Arne-Carlsson-Park im neunten Wiener Gemeindebezirk nimmt, wird der Autor zum Bezirksschreiber Alsergrund ernannt.